Flüssigkeit wird von einer kleinen Flasche in einen Trichter gefüllt. Blaues Licht.

Muskuloskelettales System

Hauptziel unserer Arbeit ist, dass verletzte Muskeln und Knochen möglichst schnell und komplett wieder verheilen. Wir setzen dabei an zwei Punkten an: Einerseits entwickeln wir Verfahren, um Patienten mit Heilungsdefiziten früh zu erkennen. So können wir diese Patienten bereits bei der ersten intra-operativen Versorgung mit den nötigen biologischen Stimuli therapieren. Andererseits identifizieren wir biologische Stimuli und überführen diese in technische Anwendungen.

Wir konnten für die gezielte Anregung der Geweberegeneration bei großen Defekten zeigen, dass sowohl die mechanische Eigenschaft (Elastizität) als auch die Struktur des verwendeten Biomaterials erheblichen Einfluss auf die Regenerationsfähigkeit hat. Gemeinsam mit anderen Forschungsprojekten des BCRT entwickelten wir das weltweit gängige Prinzip des Gewebe-Ersatzes mittels einer Imitation der heilenden Gewebestrukturen und Gewebebiologie durch intelligente Biomaterial-Konzepte ("künstliche Kallus"). Des Weiteren haben wir spezifische Auswertmethoden entwickelt, die den Heilungsfortschritt des Patienten dokumentieren. Gerade regenerative Therapien benötigen frühe Auswertparameter, um Erfolge und Hindernisse neuer Therapien rechtzeitig zu benennen.

 

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Kontakt

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Berlin-Brandenburger Centrum für
Regenerative Therapien
Julius-Wolff-Institut für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin

Telefon: +49 (0)30 450 559 079
Fax: +49 (0)30 450 559 969
Email: georg.duda@charite.de

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