Berlin Dialog


Senatorin Yzer spornt Spitzenvertreter der Gesundheitswirtschaft zu beschleunigter und verbesserter Translation an

 

Pressemitteilung vom 18.11.2015 (Senat Berlin)

https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/presse/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.403912.php

Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, hat sich am Dienstag auf der Klausurtagung des Berlin-Brandenburger Centrums für Regenerative Therapien (BCRT) vor hochrangigen Vertretern der Gesundheitswirtschaft für intensivierte Anstrengungen bei der Translation stark gemacht. Ziel müsse es sein, die Umwandlung von Forschungsergebnissen in die medizinische Praxis in der Hauptstadt zu beschleunigen.

„Wir sind uns alle einig, dass es noch viel zu tun gibt, um den Transferprozess zu beflügeln und um die für die Hauptstadt so wichtige Life-Science-Industrie bestmöglich aufzusetzen“, so Senatorin Yzer im Axica Kongress- und Tagungszentrum am Pariser Platz anlässlich der Tagung zum Thema „Innovative Kooperationsmodelle zwischen Industrie und Akademie“. Berlin biete mit seiner boomenden Gesundheitswirtschaft, der einzigartigen Forschungslandschaft sowie der Startup-Szene und den renommierten Häusern wie Charité oder Deutsches Herzzentrum für dieses Klassenziel beste Voraussetzungen.

Die Senatorin verwies in ihrer Keynote auf die erfolgreichen Anstrengungen hin, die Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Institutionen bereits unternommen haben, um in der Hauptstadt Erkenntnisse der Grundlagenforschung und der klinischen Forschung in ärztliche Anwendungen münden zu lassen. Als Flaggschiff nannte Senatorin Yzer neben Gastgeber BRCT auch das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG). Dessen neuer Vorstandsvorsitzender ist Erwin Böttinger, der zuvor am New Yorker Mount Sinai Hospital als Direktor des Charles Bronfman Instituts für personalisierte Medizin erfolgreich Forscher und Unternehmen sowie auch Wagniskapitalgeber zusammenbrachte. Senatorin Yzer hatte sich bei ihrer Dienstreise in die amerikanische Metropole über das New Yorker Konzept vor Ort informiert. „Dieses Modell könnte auch für Berlin Pate stehen“, sagte die Senatorin an die Adresse Böttingers gerichtet. Die Senatswirtschaftsverwaltung unterstützt neue Geschäftsmodelle mit Gründungszentren, aber auch durch Förderprogramme und mit staatlichem Wagniskapital.

Als großes Potenzial für die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft vor Ort nannte die Wirtschaftssenatorin außerdem die Digitalisierungsstärke Berlins. Mit den disruptiven Geschäftsmodellen der Startups, renommiertem Big Data-Management sowie der Forschungs- und Entwicklungslandschaft an ihrer Seite könnten die Unternehmen ihre Entwicklung gezielt vorantreiben. Keine andere Branche könne so von der Digitalisierung profitieren wie der Life-Science-Sektor, prognostizierte die Politikerin.








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