Forschungsbau geht an den Start - Berlin Center for Advanced Therapies (BeCAT)


„Wir freuen uns sehr, dass wir so erfolgreich waren“, sagt Petra Reinke, Professorin für Nephrologie und Feldleiterin am BCRT. Unter ihrer Federführung wurde der Antrag für den hochmodernen Forschungsbau am Campus Virchow-Klinikum entwickelt und in den Gremien zur Abstimmung vorgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin Berlin werden im BeCAT neuartige Arzneimittel für innovative Therapieansätze in der Regenerativen Medizin, Hämatologie und Onkologie entwickeln. „Im Fokus des Projekts werden sogenannte Advanced Therapy Medicinal Products (ATMP) stehen, die eine neue Arzneimittelklasse für heilende Therapieansätze darstellen. Sie sind oft patientenspezifisch und im Vergleich zu traditionellen Arzneimitteln komplexer in der Herstellung und Anwendung“, erläutert Reinke.

Der geplante Neubau wurde Ende April vom Wissenschaftsrat in das Bund-Länder-Programm für Forschungsbauten aufgenommen, und ab 2018 ist eine Förderung des Forschungsneubaus in Höhe von über 29 Millionen Euro geplant, die anteilig durch den Bund und das Land Berlin finanziert wird.

Auch die Politik ist von dem neuen Projekt begeistert: „Die Empfehlung des Wissenschaftsrats unterstreicht die große Bedeutung dieses Zentrums nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland “, so der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller. „BeCAT profitiert dabei von der herausragenden medizinischen Forschungslandschaft Berlins, der engen Zusammenarbeit mit Kliniken und der Vernetzung mit Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft.“

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